bis zum Himmu ...
Rolf Luginbuehl
Label: Fish Tribe Records
Rolf Luginbuehl, einst Blueser aus dem Berner Oberland, macht jetzt berndeutschen Praise’n’Worship. Und zwar nicht – Zitat: «weil der arg strapazierte Begriff ‘Worship‘ als Musikstil scheinbar in Mode gekommen ist». Rolf wehrt sich auch dagegen, zwischen gängigem, kommerziellen Musikschaffen und Anbetungsmusik zu differenzieren. Die ganze Arbeit von des Singer-Songwriters enthalte eine Worship-Komponente. Rolf macht keinen Unterschied, ob er in einer Bar oder in einer Kirche spielt. [Anmerkung des Rezensenten: Vielleicht müsste man die Kirche gelegentlich in eine Bar verwandeln. Oder umgekehrt. Man stelle sich eine Reality-TV-Show mit dem Titel «Die Kirche» vor ...].
Zurück zu «bis zum Himmu ...»: Rolf präsentiert neue Lieder für den Anbetungsgottesdienst (Gitarrengriffe und Hellraum-Folien unter [1]) und bleibt dabei seinen musikalischen Wurzeln treu: einmal Blues, immer Blues. Geholfen haben der Australier Chris «Worship» Falson und Dave Raven an den Drums. Sehr schön ist der Tribut an den 1997 verstorbenen Sänger Rich Mullins («Denn ersch rächt», im Original «Hold me Jesus»). Schade ist eigentlich bloss, dass die CD mit nur neun Lieder doch etwas arg kurz geraten ist.
[1] http://www.rolfluginbuehl.com/
Fredy Künzler, 14. 11. 2001
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CD Bewertung:
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Epochal
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Überdurchschnittlich
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Ist den Preis wert
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Nur für Fans
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Schade ums Vynil
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