This is who I am
Jody McBrayer
Label: Sparrow
Jody ist poppy. Jody [1] ist ein Viertel von Avalon [2]. Aha. Erste Assoziation zu seinem Soloalbum: Die männliche Britney Spears. Der Entscheid, ob dies ein Qualitätsmerkmal ist, möchte ich der mündigen Leserschaft überlassen. Zwei Anmerkungen dazu: Jody untermauert mit seinen zugegebenermassen coolen Grooves das Vorurteil, dass die Frommen eh nur von der säkularen Musikszene abkupfern können und sowieso immer zwei Jahre hinter dem Trend hinterherhinken würden. Andererseits ist die derzeitige Hitparade nur ein Abklatsch von sich selbst. Man merkt dies immer dann, wenn nur noch alte Heuler der 70er und 80er Jahre neu aufgwärmt werden – ein Zeichen der erschreckenden Ideenlosigkeit der KünstlerInnen, oder vermutlich eher ein Ausdruck der grauenhaften Geldgier der Plattenkonzerne. Wie's klingt ist wurscht, hauptsache die Kasse stimmt. Kommerzielle Lokalradios verstärken diese Raffgier noch, solange die Einschaltquote passt. So wundert es vermutlich niemanden, dass der Rezensent seit einigen Jahren ziemlich abstinent vom Radioeinheitsbrei lebt. Jody McBrayer macht genau diesen Mainstream mit, diesen aber eigenlich ziemlich cool. Für das Genre „Einheitsbrei“ gäbe es vier Sterne, nimmt man etwas Anspruch dazu, reicht's nur für deren drei.
[1] www.jodymcbrayer.com
[2] www.avalonlive.com
Fredy Künzler, 15. 05. 2003
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CD Bewertung:
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Epochal
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Überdurchschnittlich
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Ist den Preis wert
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Nur für Fans
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Schade ums Vynil
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