Dieser Text untersteht der Creative Common License. Beachten Sie bei Verbreitung, Abdruck oder Vervielfältigung unbedingt die Lizenzbestimmungen unter http://www.soundcheck.org/impressum.php. Als Text gilt der gesamte Bereich zwischen den ---- Linien. ------------------------------------------------------------------------ Sara Groves: Past the wishing ** (iNOtof) Wenn man «Groves» heisst, sollte es grooven. Nun, es groovt ein bisschen, allerdings nicht im Sinne von «tanzbar», mehr poetisch und melancholisch. Schublade «Singer-Songwriter» passt also für «Past the wishing». Damit ist aber nur die halbe Wahrheit erzählt. Die CD ist nämlich eine Art Zusammenfassung von Sara’s Tagebuch über eine Dekade. Die Lieder sind zwischen 1990 und 1997 entstanden. Einige Streiflichter, nicht zwingend zusammengehörig – eher eine zufällige Bilderkollektion statt eines Zeitraffers. Die Songs geben etwas von der Langsamkeit des Landlebens wieder, das auf dem Cover suggeriert wird. Irgendwie wollen die Klänge nicht recht in die alltägliche Hektik des Rezensenten passen. Sara ist in Springfield aufgewachsen und lebt heute in Minneapolis [1] – vielleicht ist das Cover auch nur Etikettenschwindel. Für LiebhaberInnen von amerikanischen Liedermacher-CD’s mit Piano- und Gitarrenklängen ist Sara’s Erstlingswerk allemal eine Hörprobe wert. [1] www.saragroves.com Fredy Künzler / www.soundcheck.org Bewertung: ---------- ***** Epochal **** Überdurchschnittlich *** ist den Preis wert ** nur für Fans * schade um's Vinyl ------------------------------------------------------------------------