Dieser Text untersteht der Creative Common License. Beachten Sie bei Verbreitung, Abdruck oder Vervielfältigung unbedingt die Lizenzbestimmungen unter http://www.soundcheck.org/impressum.php. Als Text gilt der gesamte Bereich zwischen den ---- Linien. ------------------------------------------------------------------------ The Crabb Family: Driven *** (Daywind Records) Es soll sie auch hierzulande geben: die Fans von Southern Gospel, Bluegrass und Country. "The Crabb Family are, simply, the hottest thing going in Southern Gospel music ..." gemäss Eigendeklaration des Labels Daywind Records [1] sind die Crabbs scheinbar das beste Pferd im Stall. Ganz falsch mag das Marketing-Geschwafel nicht sein, immerhin hat die Crabb Family [2] 2003 und 2004 an Dove Awards (die CCM Grammies) in ihrer Kategorie abgeräumt, was es abzuräumen gab. Apropos Pferd und Stall: man riecht den Mist förmlich. Mehr Assoziationen gefällig? Marlboro Man, endlose blankpolierte Chromstahl-Trucks, Chevi-Cabriolet (5 Gallonen pro 100 Meilen) und die untergehende Sonne in Nevada ... man fährt durch den mittleren Westen, auch bekannt als "Bible-Belt". Die jüngeren männlichen Familienmitglieder sehen aus wie herausgepützelte Kandidaten für ein Boygroup-Casting, und sowas gefällt natürlich den Bush-Wählerinnen - ein Crabb als Schwiegersohn, dass wäre noch was. Ob das Album nun wirklich so ultimativ ist, muss der Rezensent der Leser- respektive Höhrerschaft überlassen, weil in der genannten Kategorie zugegebenermassen die Vergleichswerte fehlen. Für Laienohren klingt es jedenfalls ganz passabel. [1] www.daywindrecords.com [2] www.thecrabbfamily.com Fredy Künzler / www.soundcheck.org Bewertung: ---------- ***** Epochal **** Überdurchschnittlich *** ist den Preis wert ** nur für Fans * schade um's Vinyl ------------------------------------------------------------------------